Tipps aus der
Szene
Newsticker September – Dezember 2025
- Mz Cloppenburg: Die iPad-Rallye (Aktualisierung auf OS 26.2)
Mit der iPad-Rallye erhältst du eine Einführung in die Grundfunktionen deines iPads. Du kannst direkt zur Station gehen, die dich interessiert oder dich einfach durchklicken – ganz wie es für dich passt.
- Stefan Krauss & Patrick Wiesner: Ist die Flipped-Classroom-Methode besser als traditioneller Unterricht?
Die scheinbar eindeutige Evidenz aus Metaanalysen zugunsten von Flipped Classroom für den Schulbereich steht im Widerspruch zu den Ergebnissen der wenigen größeren, kontrollierten Studien. Es wird die Frage aufgeworfen, ob es für jüngere Schüler*innen ausreicht, sie bei der Wissensaneignung zu Hause mit Erklärvideos „allein zu lassen“, da sie Interaktion und adaptive Unterstützung durch Lehrkräfte benötigen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Unterstützung der Selbstregulation der Lernenden, beispielsweise durch spezifische Lernstrategien, ein entscheidendes Element für die Wirksamkeit der Flipped-Classroom-Methode sein könnte.
- Hochschule Bielefeld: HSBI-Informatiker entwickeln ein Tool, mit dem die Erstellung von Escape Rooms für die Lehre auch ohne Programmier-kenntnisse gelingt
Spielend lernen – mit dem „Dungeon“ setzen Informatik Studierende am Campus Minden der Hochschule Bielefeld dieses Prinzip aus der Lerntheorie bereits seit einigen Jahren um. Jetzt wird der Lern-Videospiel-Baukasten im Projekt „L(ESC)rod“ fit gemacht für mehr Spieler:innen und den Einsatz in anderen Fachbereichen: Ein benutzerfreundliches Interface ermöglicht Lehrenden ohne Programmierkenntnisse die eigene Fachwelt zu integrieren.
- TU Dortmund: Lernen in der digitalen Welt: Gibt es Unterschiede beim papierbasierten Lernen im Vergleich zum Lernen mit einem Tablet?
- Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass Schüler*innen etwas oberflächlicher am Bildschirm
lesen als am Papier. - Für das kontextbasierte Lernen neuer Wörter aus (kurzen) Texten in der vierten Klasse sind
digitale Medien dennoch vergleichbar gut geeignet wie gedruckte Texte. - Digitale Medien sind kein Selbstzweck. Medienspezifische Funktionen wie integrierte
Wörterbücher oder Hyperlinks für Wortbedeutungen können unter Umständen den Lernzuwachs
unterstützen.
- Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass Schüler*innen etwas oberflächlicher am Bildschirm
- Uni Würzburg: E-Portfolio für Schulen erreicht über 10.000 Aufrufe
Mit einem innovativen Angebot unterstützt die Universitätsbibliothek Würzburg Schulen bei der wissenschaftlichen Grundbildung.
- lernsachen.blog: Die besten 5 – Apps finden statt suchen
Welche App passt eigentlich zu meinem Vorhaben? In einer unübersichtlichen Landschaft von Tausenden von Anwendungen geht es einem oft, wie bei einem geplanten Netflix-Abend: Vor lauter Suchen findet man den passenden Film gar nicht. Wir haben die Lösung: Die besten fünf – Apps finden statt suchen!
- lernen:digital: Broschüren zu fachlichen Unterrichtskonzepten und Fortbildungen – 2. Auflage mit vielen neuen Angeboten
Die Broschüren des Kompetenzverbund lernen:digital unterstützen Lehrkräfte, Lehramtsstudierende, Referendar:innen und Lehrkräftebildner:innen bei der Gestaltung von digital gestütztem Unterricht. Die zweite erweiterte Auflage bietet eine Vielzahl von praxisnahen Unterrichtsentwürfen, detaillierten Verlaufsplänen, anpassbaren Materialien und Fortbildungsangeboten in verschiedenen Fächern.
- App-Tipps aus dem Podcast BLDG-ALT-ENT
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- Translate for Zotero: Übersetzungen direkt im PDF
- Google Stitch: schnelles Web-/App-Design
- JMU Würzburg: KI im Klassenzimmer: Forschung fokussiert sich auf Technik statt auf die Bedürfnisse junger Menschen
Eine neue Studie aus der Mathedidaktik der Universität Würzburg zeigt: Die KI-Forschung für den MINT-Unterricht fokussiert sich zu sehr auf Technik und vernachlässigt die ganzheitliche Entwicklung von Schülerinnen und Schülern.
- Hochschulforum Digalisierung
Im Rahmen des KI-Monitors 2025 wurden hochschuldidaktische Einrichtungen von öffentlichen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) zum Stand von KI-Strategien und Maßnahmen befragt. Es zeigte sich: Die Hochschulen haben viele Prozesse in Bezug auf die Integration von (generativer) Künstlicher Intelligenz in Studium und Lehre angestoßen, aber es bleiben auch noch viele Herausforderungen. In diesem Blogbeitrag analysiert Jannica Budde die Freitextantworten zum Themenbereich Kooperationspotenziale und -bedarfe.
Wie verändern sich Lehre, Lernen und Hochschulentwicklung unter dem Einfluss neuer Technologien, gesellschaftlicher Veränderungen und globaler Herausforderungen? Internationale Trendreports geben einen kompakten Einblick in aktuelle Entwicklungen und zeigen, welche Themen die Hochschulbildung in den kommenden Jahren prägen werden. Der neue HFD-Blickpunkt bündelt zentrale Befunde aus acht internationalen Trendreports und stellt Trends vor, die für Hochschulen bereits heute relevant sind; von Künstlicher Intelligenz über mentale Gesundheit bis hin zu neuen Lern- und Arbeitskulturen.
Wie sieht die Zukunft der Abschlussarbeiten im KI-Zeitalter aus? Mit dieser Frage beschäftigt sich das neue HFD-Diskussionspapier „Wissenschaftliche Abschlussarbeiten im KI-Zeitalter” von Doris Weßels, Annabell Bils und Jannica Budde.
- Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration: Gelogen?!
Durch Desinformation, Fake News und Verschwörungstheorien bewerten wir Situationen und Menschen anders. Sie schüren Emotionen wie Verunsicherung, Misstrauen, Angst und Wut. Das kann nicht nur die individuelle Einstellung, sondern auch die Beziehung zu anderen Menschen verändern oder das Vertrauen in politische Prozesse und unsere Demokratie schwächen. Genau das ist das Ziel von Desinformation und Verschwörungstheorien. Beides hat so direkten Einfluss auf dein Leben.
- Joscha Falck: Classroom-Management mit digitalen Endgeräten
Über Unterrichtsstörungen, Tablets, KI und die Bedeutung von Beziehungen
Was passiert, wenn KI nicht zum Spicken, sondern zum Denken benutzt wird? Britische Forscher zeigen, wie Unterricht heute verläuft und warum das Lernpotenzial von KI oft verschenkt wird. Ein von ihnen vorgeschlagenes neues Modell einer doppelt-dialogischen Pädagogik soll neue Wege für den Unterricht eröffnen, wobei Denken, unterschiedliche Perspektiven und eigenständige Fragen in den Mittelpunkt gestellt werden.
- unterrichtsgestaltung mit medien: Online-Datenbank
In dieser Online-Datenbank präsentieren Studierende der Universität Bremen selbst entwickelte Anregungen und Konzepte für eine mediengestützte Berufsbildung. Ziel ist es, dass an einem Ort vielfältige, medial unterstützte, exemplarische Einsatz- und Umsetzungskonzepte für interessierte (Berufs-)Pädagog*innen abrufbar sind, die sich für die eigene pädagogische Arbeit adaptieren lassen. Sie können über die Filterfunktion zwischen den Auflagen wechseln.
Diese interaktive Präsentation bietet eine vielfältige Sammlung erprobter Methoden für Online-Workshops im Hochschulkontext. Entwickelt im Rahmen des Projekts „Digitalisierung der Hochschulbildung in Sachsen (DHS)“ richtet sie sich an Lehrende, Moderator:innen und Trainer:innen, die digitale Lehr- und Lernräume aktiv gestalten möchten. Von Einstiegen und Warm-ups über kreative Improvisationstechniken bis hin zu vertiefenden Diskussionsformaten und Abschlussmethoden – die Sammlung bietet praxisnahe Anregungen für alle Phasen eines Online-Workshops. Alle Methoden wurden mehrfach in digitalen Workshopformaten angewendet und als besonders wirksam bewertet.
- PH Heidelberg: Mathe-Moocs
Mathe-MOOCs ist ein Ort, an dem Menschen zusammen Mathe verstehen lernen. Egal ob du studierst, arbeitest, zur Schule gehst oder deinen Ruhestand genießt – hier vereint alle das Interesse und die Freude an Mathematik.
Du bekommst von uns verständlich aufbereitete Inhalte, die du in deinem Tempo – allein oder zusammen mit anderen – erarbeiten und üben kannst. Anschließend vertiefen wir alles gemeinsam in unserer wöchentlichen Live-Session. Falls du mal nicht live dabei sein kannst, kein Problem: Es gibt natürlich eine Aufzeichnung, die du dir später ansehen kannst.
Fragen? Ideen? Einfach Lust, dich auszutauschen? Dann schau in unsere Discussion Boards oder auf unseren Discord-Channel – hier findet sich immer jemand, der weiterhilft.
Schön, dass du hier bist – und jetzt: Auf ins Mathe-Abenteuer!
- grefenberg-Thread @BlueSky: Smartphone vs. schulisches Tablet
- Sibley, L., Fabian, A., Plicht, C., Pagano, L., Ehrhardt, N., Wellert, L., Bohl, T., & Lachner, A.: Adaptive teaching with technology enhances lasting learning. Learning and Instruction
Die Gesellschaft wird vielfältiger und das zeigt sich auch in den Klassenzimmern. Für Lehrkräfte bedeutet diese Entwicklung, dass sie Schülerinnen und Schüler vermehrt individuell unterstützen und flexibel fördern müssen. Ein Ansatz ist der so genannte technologieunterstützte adaptive Unterricht. Ein Team aus Forschenden des Instituts für Erziehungswissenschaft der Universität Tübingen um Professor Andreas Lachner und Professor Thorsten Bohl hat erstmals untersucht, wie wirksam diese Unterrichtsmethode ist. Über verschiedene Fächer hinweg arbeiteten sie dafür eng mit Lehrkräften zusammen. Das Ergebnis: Technologieunterstützter adaptiver Unterricht ist nicht nur praktikabel im Schulalltag, er führt im Vergleich zu traditionellem Unterricht auch zu einem signifikant nachhaltigeren Lernerfolg. Die Studie wurde im Fachjournal Learning and Instruction veröffentlicht.
Vom Wissen über guten (digitalen) Unterricht zur Unterrichtentwicklung
Elterngespräche gehören zum Berufsalltag von Lehrkräften, sorgen aber oft für Unsicherheit und Stress – vor allem, da angehende Lehrkräfte auf diese Situation kaum praktisch vorbereitet werden. In diesem Blogbeitrag beschreibt Friederike Knabbe das im Rahmen des StIL-geförderten Projekts „DigiTaL – Digital Transformation Lab for Teaching and Learning“, bei dem Virtual Reality dazu genutzt wird, die Kluft zwischen Theorie und Praxis zu überwinden indem Lehramtsstudierende die Gelegenheit erhalten, Gesprächssituationen mit Eltern in einer virtuellen Umgebung zu üben.
Der neue Academy-Kurs “Selbstreguliertes Lernen (digital)” ist nun online!! Erfahren Sie wie Sie das selbstregulierte Lernen im Unterricht einsetzen und fördern können – insbesondere mit Unterstützung durch (digitale) Tools
Digitale Medien allein machen noch keinen guten Unterricht. Der Einsatz mobiler Endgeräte bietet jedoch großes Potenzial – sowohl für den fachspezifischen Kompetenzaufbau als auch für die Förderung überfachlicher Fähigkeiten wie Motivation, Selbstregulation und Kollaboration. Zudem kann er die Unterrichtsqualität verbessern, wenn bestimmte pädagogische und organisatorische Bedingungen erfüllt sind.
Wie kann Digitalisierung im Bildungssystem so gelingen, dass alle Beteiligten profitieren? Die Bildungsforscherin Julia Knopf erklärt, warum sie ein Umdenken für nötig hält.
- EdTEch-Verband Digitale Bildungsangebote
Unser Magazin ist (…) nicht nur eine Übersicht von Bildungsinhalten, Werkzeugen und Lösungen, sondern soll auch als Ausgangspunkt für Inspiration, Kommunikation und Kooperation dienen.
- KMZ Esslingen: Vom Zeitungsturm zum Warnsystem – Bauen, Leuchten, Programmieren im Angesicht des Erdbebens
Die kleine Stadt Tariyana liegt idyllisch eingebettet zwischen grünen Hügeln – ein wunderschöner Ort, der allerdings in einem gefährlichen Erdbebengebiet liegt. Beim letzten großen Beben wurde die Stadt schwer getroffen: Hohe Gebäude stürzten ein, Verkehrswege wurden blockiert und die Kommunikation zur Außenwelt brach vollständig zusammen.
Dieses Szenario ist der Ausgangspunkt für ein dreistufiges Projekt, das wir mit Kindern unserer Making-AG umgesetzt haben. Es basiert auf einer mehrteiligen Challenge der Plattform makerstars.org.
- Jennifer Schluer: Digital Feedback in Higher Education (Open Access)
The educational landscape is changing rapidly due to the digital transformation. The contributors to this volume – teachers, researchers, and graduate students – help to navigate the dynamic domain of digital feedback, adopting a multifaceted approach to innovative and interactive feedback practices in higher education. Emphasizing learner engagement, they discuss changes in teachers’ roles as well as curriculum design, and place a special focus on the utilization of social media and artificial intelligence for feedback purposes. Altogether, this comprehensive, critical, creative, and collaborative exploration underscores the necessity of a continuous development and dialogue about digital feedback literacy.
Selbst-Monitoring – oder auch Monitoring – ist eine wichtige Kompetenz, die SchülerInnen helfen kann, ihren Lernprozess selbst zu regulieren und Lernziele anzupassen. Die Metaanalyse von Dignath et al. (2023) „Let learners monitor the learning content and their learning behavior! A meta-analysis on the effectiveness of tools to foster monitoring“, untersucht die Wirksamkeit von Monitoring-Tools, die die Selbstüberwachung von Lernprozessen und -inhalten fördern. Ziel der Analyse war es zu klären, wie diese Tools den Lernerfolg, die Selbstregulation und die Motivation der Lernenden beeinflussen. Es wurde betrachtet, welche Faktoren wie Feedback, Interventionsdauer und Alter einen Einfluss auf die Wirksamkeit dieser Tools haben. Die Ergebnisse liefern wertvolle Hinweise für die Gestaltung und den gezielten Einsatz von Monitoring-Tools im Unterricht und unterstreichen die Bedeutung einer differenzierten Betrachtung der Interventionen, um die Wirksamkeit von Tools zu maximieren.
- Kate Jones: Retrieval Practice: Myths, Mutations & Mistakes
One of our MOST popular eBooks by Kate Jones. Let us know if you read it!
- Uni Tübingen: TüDi-BASE – Forschung für die Bildungspraxis
Die Schnelligkeit der technologischen Entwicklung spiegelt sich in der sich rasant verändernden Forschungslage wider, die sich mit dem didaktischen Einsatz und dem medienpädagogischen und -kritischen Umgang mit digitalen Medien in Bildung und Unterricht beschäftigt. Um forschungsbasierte Entscheidungen im Unterricht treffen zu können, sich digital souverän zu zeigen und auch die digitale Souveränität der Schüler:innen zu fördern, müssen sich Lehrpersonen aktiv mit diesen Entwicklungen auseinandersetzen.
Auf TüDi-BASE werden aktuelle Forschungsbefunde basierend auf systematischen Übersichtsarbeiten kompakt und verständlich aufbereitet und im Kontext der Schulpraxis diskutiert. Die Qualität des Informationsangebots wird dabei durch die hohen Standards gesichert, die an die Aufbereitungen gelegt werden.
- Steffen Wollschläger, Lehrer für die Fächer Philosophie und Theater in Hamburg:
- John Dunlosky, Katherine A. Rawson, Elizabeth J. Marsh, Mitchell J. Nathan and Daniel T. Willingham: Improving Students’ Learning With Effective Learning Techniques: Promising Directions From Cognitive and Educational Psychology
Aussagen über Lerntechniken, die von den Lernenden (und oft auch von den Lehrenden) als wirksam eingeschätzt werden, aber in der Regel nicht wirksam sind. Als hoch wirksam gelten: – Verteiltes Üben – praktisches Ausprobieren; geringe Effekte bei Techniken, die in vielen Methodenbüchern zu finden sind: Hervorheben/Unterstreichen von Schlüsselwörtern, Zusammenfassungen.
In Zeiten von Smartphones, Tablets und Laptops wirken sie reichlich antiquiert: Die guten alten Schulbücher. Und doch gehören sie fast überall noch zum Unterricht. Ein Kolloquium an der Universität Mainz diskutiert die neuesten Entwicklungen im Bereich der Bildungsmedien. Dabei schneidet das analoge Schulbuch nach wie vor gut ab.
Wie verändert Künstliche Intelligenz die Hochschulbildung? Und: Wie unterscheidet sich in dieser Hinsicht unser Nachbarland Österreich von Deutschland? Gerhard Brandhofer, Ortrun Gröblinger und Anna Füßl stellen in diesem Beitrag die Studie „Von KI lernen, mit KI lehren. Die Zukunft der Hochschulbildung“ vor, die einen umfassenden Einblick in die Chancen und Herausforderungen des KI-Einsatzes an österreichischen Hochschulen bietet. Von der Förderung digitaler Kompetenzen über innovative Prüfungsformate bis hin zu ethischen Leitlinien – die Ergebnisse zeigen, wie KI Lehr- und Lernprozesse transformieren kann. Gleichzeitig beleuchtet die Studie notwendige Ressourcen, rechtliche Fragestellungen und die Bedeutung eines hochschulübergreifenden Austauschs.
In diesem Reisebericht fassen wir unsere wichtigsten Eindrücke, eine Linksammlung und eine Auswahl an Reflexionsfragen aus unserer Delegationsreise an die TU Graz im April 2024 zusammen. Lesen Sie weiter, um zu erfahren:
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- was wir von unseren Gastgebenden an der TU Graz über E-Learning Technologien, Digitale Strategie und Unterstützungsstrukturen gelernt haben
- wie kollegiales Vernetzen die Transformationsprozesse im Hochschulkontext stärken kann
- welche Rolle Future Skills bei unseren Gastgebern auf mehreren Hochschulebenen spielen
Quizze sind in der Unterrichtspraxis eine gerne genutzte Methode, um das Lernen und das Behalten von Wissen zu fördern. Doch wie tragen regelmäßige Quizze tatsächlich zur Förderung der Lernleistung bei? Welche Bedingungen und Formate sind dabei besonders erfolgversprechend? Diese und weitere Fragen wurden in der Metaanalyse „Regarding class quizzes: A meta-analytic synthesis of studies on the relationship between frequent low-stakes testing and class performance“ von Sotola und Crede (2020) untersucht, die sich mit der Wirksamkeit von Quizzen im Bildungskontext beschäftigt.
- Uta Hauck-Thum: Generative KI bereits in der Grundschule?
Ein kleiner Passus im Rahmen der Handlungsempfehlung zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz der Kultusministerkonferenz (2024) sorgt derzeit für hitzige Debatten über die Relevanz des Einsatzes generativer KI in der Grundschule.
- Jörn Loviscach:
Der Abstract aus der Feder von ChatGPT: KI boostet das Lernen und übernimmt lästige Routinejobs – kann aber auch Faulheit fördern und Eigeninitiative abwürgen. In diesem Vortrag wird gezeigt, wie KI Lernprozesse individualisieren, kreative Denkanstöße geben und trockene Theorie anschaulich machen kann. Es gibt smarte Einsatzmöglichkeiten – KI als Tutorin, Ideenmaschine oder Strukturgeberin. Doch es besteht auch die Gefahr, dass Studierende die Maschinen für sich denken lassen und dabei den Spaß am eigenen Entdecken verlieren. Fazit: KI sinnvoll nutzen, das Hirn einschalten und immer neugierig bleiben.
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- Wird die KI Kreide fressen? Hochschulmathematik zwischen Tafel und Algorithmus
- Highlights: die neuesten Fähigkeiten der KI in der Mathematik; KI wird von Leuten, die das in den USA zu entscheiden haben, für kriegsentscheidend gehalten.
- Prompt and Let Prompt: automatische Vortragsübersetzung
Nun online: die automatische englische Version meines jüngsten Vortrags, brutal aus der Maschine, ohne Edits.
- Thomas Felzmann (Österreich): Digitale Grundbildung: Linksammlung
Das neue Fach Digitale Grundbildung stellt alle österreichischen Schulen der Sekundarstufe 1 vor eine riesige Herausforderung. Der Lehrplan gibt wenig konkrete Vorgaben für die Inhalte in jeder Schulstufe vor.
- Hopp Foundation: Noten im agilen Unterricht – Praxistipps für Lehrkräfte
„Agiler Unterricht“: Im Mittelpunkt der Broschüre der Hopp Foundation stehen die Ausführungen zu gleichnamigen Methoden, nebst Aspekten zur Notengebung.
- didactaDIGITAL: ZOOM – Hybridunterricht effektiv umsetzen
Hybrides Lernen, also die Mischung aus Präsenzunterricht und Distanzlernen mit digitalen Mitteln, wurde während der Coronapandemie als Notlösung Unterrichtsrealität an deutschen Schulen. Dementsprechend durchwachsen waren auch die Ergebnisse, denn nicht nur war die technische Ausstattung für diese Lernformen damals noch nicht flächendeckend vorhanden, es fehlte den meisten Lehrkräften auch an Erfahrung und an Wissen darüber, wie man solche Lernszenarien möglichst lernförderlich gestaltet.
Die vielen schlechten Erfahrungen aus dieser Zeit dürfen aber den Blick darauf nicht verstellen, dass hybrider Unterricht auch im schulischen Normalbetrieb eine Chance für gutes Lernen bedeuten kann. An vielen Schulen setzen engagierte Lehrkräfte solche Lernszenarien mit Erfolg um und in dieser Ausgabe von didacta Digital wollen wir Sie an deren Erfahrungen teilhaben lassen. Dabei spricht die Lernforschung eine deutliche Sprache, wie auch die Expertin für medial gestütztes Lernen Ulrike Cress im Interview bestätigt: Die Distanzlernphasen beim hybriden Lernen müssen so konzipiert sein, dass Schülerinnen und Schüler motiviert und kognitiv aktiviert werden, um das ganze Potenzial dieser Lernform auszuschöpfen.
Außerdem lesen Sie in dieser Ausgabe, welche Formen von KI sich für den Einsatz an der Schule eignen und wie digitale Tools den Erdkundeunterricht für Schülerinnen und Schüler bereichern können.
- Manuel Flick: Der ChatGPT-Guide für Lehrkräfte 4.0 – Dein Wegweiser für den KI-Einsatz im Schul- und Unterrichtskontext
Dieser kostenlose ChatGPT-Guide wird dich dabei unterstützen, ChatGPT in deinen Schul- und Unterrichtsalltag zu integrieren und einen guten Umgang mit KI im Unterricht zu finden.
Newsticker August
- Harro Albrecht: Dauerdaddeln am Tablet macht Kinder wütend
Mehr Bildschirmzeit, mehr Wutausbrüche. Vorschulkinder, die viel am Tablet sind, können ihre Emotionen später schlechter regulieren. Das zeigt eine neue Studie.
- Andreas Luckner: MathNotes am iPad
In diesem Artikel stelle ich euch die neue Funkton in iPadOS genannt “Math Notes” vor. Da es auf allen Geräte läuft, könnte es für den Einsatz in Tabletklassen interessant sein. (…) Programme wie geogebra (…) (sind) sicher genauer und besser, aber Math Notes hat dabei eine sehr geringe Einstiegshürde. So können die Schüler ohne große Vorkenntnisse ganz intuitiv Graphen erstellen oder verändern und das ganze mit Stift und “Radiergummi”.
- Alicia Bankhofer: Digitale Grundbildung – Jahresplanung und Unterrichtsideen
Endlich habe ich eine 1. Klasse im Fach Digitale Grundbildung! Wie in den vergangenen Jahren habe ich ein digitales Arbeitsheft in Pages und Unterrichtsmaterialien für das ganze Jahr vorbereitet, so dass mein Unterricht gut geplant ist. Und so kann ich dieses Jahr endlich meine Materialien für eine erste Klasse in einem Buch zusammenfassen, das ich allen, die damit arbeiten wollen, gerne kostenlos zur Verfügung stelle.
- Herbert Hertramph: LosslessCut. Blitzschnell Videos bearbeiten. (Win, Mac, Linux)
Ein Urlaubsvideo kürzen? Clips für das Jubiläum erzeugen? Teile aus einem Video entfernen? Meist lohnt sich für diese kleinen Alltagsaufgaben nicht in die Einarbeitung in ein ausgewachsenes Videoschnittprogramm. Mit dem kostenlosen Tool LosslessCut hat man alle Tools per Mausklick parat samt einer aufgeräumten Oberfläche. Und: Es ist in der Geschwindigkeit den großen Brüdern meist überlegen, da es ohne zeitraubendes Rendering funktioniert. LosslessCut funktioniert unter Windows, MacOS und Linux – sogar auf einem Raspberry Pi lässt es sich installieren.
- Maik Riecken: Unterrichtsvorbereitung und ‑material online
Viele Menschen schwören auf Notizapps zur Organisation von Fundstücken und Wissensartefakten. Ich werde damit nicht warm. Die dabei entstehenden Formate sind oft proprietär, schlecht in editierbare Formate konvertierbar und immer wieder gibt es Herausforderungen beim Umgang mit Multimedia- und sonstigen Dateien („Assets“). Die Suchmöglichkeiten verbleiben oft genug in der Kategorie „so lala“. Bei kommerziellen Anbietern werden nach Lockangeboten Preisschrauben angedreht, unnötige Features ergänzt, sinnvolle dagegen fallen weg oder die Entwicklung wird ganz eingestellt, weil man sich verkalkuliert hat. Souveränität in Bezug auf die eigenen Produkte sieht anders aus.
- Insa Reichow, Lutz Goertz, Berit Blanc, Katja Buntins, Monica Hochbauer & Sheikh Faisal Rashid: Lerntechnologien in der beruflichen Aus- und Weiterbildung – 11 Fragen – 11 Antworten
Dass man in beruflichen Weiterbildungen auch digitale Medien einsetzt, ist spätestens seit der CoronaPandemie nicht mehr neu und ungewöhnlich. Webinare und Videokonferenzen zu Lernthemen sind Normalität geworden und die Anfrage bei einem KI-basierten Chatbot wird selbstverständlicher. Und doch bleiben für alle Beteiligten – Lernende, Lehrende und Entscheider:innen in den Betrieben – viele Fragen offen: Lohnt sich die Weiterbildung mit digitalen Lernmedien überhaupt? Wie findet man die individuell passenden Lerninhalte? Und was bedeuten neue Technologien für die künftige Rolle von Dozent:innen und Kursleitenden? Mit diesem Dossier wollen wir allgemeinverständliche, kurze Antworten auf Fragen wie diese geben.
Newsticker Juli
- Florentine Anders: KI-Tools im Praxischeck – Wie Schule und Wissenschaft kooperieren
Welche Diagnose-Tools, Lern-Apps und KI-Anwendungen können eine gute Unterstützung für den Unterricht sein? Bei der Beantwortung dieser Frage ist die Unsicherheit groß. Sie lässt sich auch nicht allgemein beantworten, denn die Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler sind unterschiedlich. Eine Kooperation von Schulen und Universitäten kann helfen. Die Grundschule Bogenstraße in Solingen hat es ausprobiert und zusammen mit der Universität Jena das KI-Tool „fiete.ai“ im Unterricht getestet.
- #Berufsorientierung: Anregungen/Tipps zur Bewerbung (obwohl eher für die Zielgruppe der 20- bis 30-Jährigen geschrieben)
- Silvia Schmid: Das Geheimnis des verschwundenen Elements – Breakoutanwendung für eine Chemielerngruppe Jahrgang 9
In einem kleinen, geheimnisvollen Labor, das tief im Herzen einer alten Universität verborgen liegt, wurde ein bahnbrechendes chemisches Experiment durchgeführt. Professor Alchemus, ein angesehener Chemiker, hatte das Ziel, ein neues Element zu entdecken, das die Welt verändern könnte. Doch eines Nachts, während eines gewaltigen Gewitters, geschah das Unvorstellbare: Das Element verschwand spurlos! Die Legende besagt, dass das Element in einem magischen Zustand gefangen ist und nur durch das Lösen einer Reihe von kniffligen Rätseln und chemischen Herausforderungen befreit werden kann. Die Zeit drängt, denn die Universität plant, das Labor abzureißen, und mit ihm könnte auch das Geheimnis des verschwundenen Elements für immer verloren gehen. Werdet ihr es schaffen, das Geheimnis des verschwundenen Elements zu lüften und die Welt vor dem Verlust dieser wertvollen Entdeckung zu bewahren? Die Uhr tickt, und das Abenteuer beginnt!
Die Kollegin arbeitet aktuell Rückmeldungen (aka Korrekturwünsche) aus #FediLZ und #BlueLZ ein …
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- Weitere Breakouts zu verschiedenen Fächern in einer Genially Sammlung von Frauke Tombült: Präsentationen, Lernlandkarten und EduBreakout
- Koeber-Stiftung: Wie Eltern auf die Rolle von KI für Bildung und die berufliche Zukunft ihrer Kinder blicken
In der Elternumfrage 2024 liegt der Fokus auf dem Thema Künstliche Intelligenz. Eltern wurden zu ihren Einschätzungen mit Blick auf die zunehmende Bedeutung von KI in Schule, Alltag und Arbeitswelt befragt. Auch das eigene Nutzungsverhalten der Eltern von KI-Anwendungen und die wahrgenommene Präsenz von KI-Tools in den Schulen ihrer Kinder wurden in den Blick genommen. Zusätzlich haben wir Fragen aus dem Vorjahr aufgegriffen um zu erfahren, wie Eltern die Vermittlungskompetenz der Schulen oder die berufliche Zukunft ihrer Kinder einschätzen.
Die repräsentative Umfrage wurde im Zeitraum zwischen dem 13. März und dem 27. März 2024 vom Forsa Insitut umgesetzt. In der Online-Befragung wurden 1.007 Elternteile von Kindern zwischen 12 und 18 Jahren in Deutschland befragt.
In unserer sich rasant verändernden Welt wird die Bedeutung von KI in nahezu allen Aspekten unseres Lebens immer präsenter. Auch vor der Schule macht sie nicht Halt. Daher ist es für Lernende von zentraler Bedeutung, sich sowohl mit den Herausforderungen als auch mit den Potenzialen von KI in der Bildung auseinanderzusetzen und KI aktiv zu nutzen, um Medienkompetenz und Zukunftskompetenzen zu entwickeln.
Unsere Lernideen ab Klasse 5 decken ein breites Spektrum ab: von fachspezifischen und fächerverbindenden Konzepten, die sich im Rahmen der zeitgemäßen Bildung bewegen, bis hin zu zukunftsorientierten Ideen, die darauf abzielen, dass Lernende essenzielle Zukunftskompetenzen erwerben und erkennen, dass sie die Zukunft mitgestalten können.
- QUA-LIS NRW: Studiencheck – Fachdidaktik für die Praxis (Podcast)
In der Clearingstelle evidenbasierte Pädagogik wird der Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie daraus resultierende Implikationen für die praktische Arbeit von Lehrkräften, Schulleitungen sowie allen weiteren an Schule Tätigen in den Blick genommen. Hierzu gehört auch eine neu erschienene Podcast-Reihe.
- Institut für Bildungsanalysen (BW): Von Daten zu Taten – ein Leitfaden zur Datennutzung bei der Qualitätsentwicklung
Newsticker Juni
- Gabi Reinmann: Besser als keine Lehre
- Sebastian Eisele: Die Studien zu Flipped Classroom, Digitale Tools und Peer Feedback
- Anna Günther, Nina von Hardenberg (SZ): Ist es eine gute Idee, allen Schülern ein Tablet zu besorgen?
In den nächsten fünf Jahren stattet die bayerische Staatsregierung Schüler ab der fünften Klasse mit Tablets aus. Ob das sinnvoll ist oder nicht, darüber diskutieren unsere Autorinnen im Pro und Contra.
- uni leipzig: EDUdigitaleLE
Auf dieser Plattform finden interessierte Lehrer:innen, Referendar:innen und Studierende frei verfügbare Unterrichtsmaterialien für verschiedene Fächer und Schulformen.
- Janina Brüggemann: Handlungsorientierter Einstieg in #LGS Jg. 8
- Sebastian Eisele: Taskcards mit bildungsbezogenen 3D-Drucken
- Bio: https://lmz.taskcards.app/#/board/1b797ba2-571c-445f-a235-b285d88e619c?token=35dfd1a6-a8ca-4863-a524-3514f3fde233
- Geo: https://lmz.taskcards.app/#/board/943dd4ca-ccf0-426e-8eff-4f0f58adafb4?token=24346132-2028-42d7-9513-377f1812a0c3
- Mathe: https://lmz.taskcards.app/#/board/11363feb-a2ed-4680-892b-11755b71d73c?token=a1797642-5449-4245-9e82-aff752563b1e
- Sprachen: https://lmz.taskcards.app/#/board/66c59ca9-8e6e-4ca4-bf88-6950ae1881f5?token=96d81abd-4b6f-4b39-8527-99c055e4e848
- Kunst/GK: https://lmz.taskcards.app/#/board/02a50ace-1c16-4fe4-990e-f4f6cf310e1b?token=b5ad03ee-8294-4fcf-b0a8-116473284498
- Infosperber: Pisa-Chef: Smartphones stören den Unterricht
Die OECD publizierte kürzlich einen Pisa-Zusatzbericht. Er sagt: Der Leistungsabfall bei 15-Jährigen liege auch an Smartphones.
- hr2-Kinderpodcast: WunderWigwam
Empfehlenswerter Podcast für Kinder und den eigenen Unterricht – vielfältige Themen mit weiterführendem Material
- Prof. Dr. Christian Spannagel: Wie geht eigentlich … Lehre und Transfer mit Twitch, Discord & Social Media?
Transfer muss kein einseitiger Prozess der Wissenskommunikation sein, sondern kann in Verbindung mit Lehre auch als interaktiver Austausch von Menschen innerhalb und außerhalb der Hochschule verstanden werden. In dem anderthalbstündigen Online-Event zeigte Prof. Dr. Christian Spannagel (PH Heidelberg), wie er Soziale Medien wie Twitch, Discord & Co. einsetzt, um Interaktionsräume zu schaffen, in denen gemeinsam gelernt und darüber hinaus soziale Kontakte geknüpft werden können.
Newsticker Mai
- Grundschule Karlshausen: Projektblog zur digitalen Bildung ab dem 1. Schuljahr
„DigiBOK – die Tüftelwerkstatt: Roboter Co.“: Es werden in 3 Gruppen (je nach Stand der Vorkenntnisse) eigene Schüler- und Schülerinnen-Mini-Projekte aus dem Bereich Making, Coding, Robotik erarbeitet und an einem Projektfest präsentiert.
- Verbundprojekt eSALSA (Sachsen-Anhalt): Lehrende erleben hybride Lehrszenarien – Bericht der Praxiswerkstatt „Explore2Teach“
Unter dem Titel „Explore2Teach: Praxiswerkstatt für hybride Lehre“ organisierten Mitarbeiterinnen des Verbundprojekts eSALSA (Stiftung Innovation in der Hochschullehre) einen fach- und hochschulübergreifenden Workshop für Lehrende. Ziel war es, Lehrende zu motivieren, hybride Lehrveranstaltungen mit mehr Selbstvertrauen, Spaß und Effektivität zu planen und durchzuführen. Die Ergebnisse zeigen einmal mehr, wie wichtig die Einbeziehung der Studierenden ist. Einiges aus diesem Praxisbereicht lässt sich durchaus auf die schulische Arbeit (z. B. in der gymnasialen Oberstufe) übertragen.
- Neues Onlineangebot für
- #MathematikEDU: Aufgaben zum Kopfrechnen und Üben – werden mit Hilfe von KI täglich neu generiert
- #DeutschEDU: Ein einfach gehaltenes Wörterbuch – mit Vorlesefunktion
- Jürgen Roth: Skalarprodukt erkunden 1
Marc Simering fasst seine Erfahrung so zusammen:
Heute habe ich das Skalarprodukt mit einer GeoGebra-Aktivität im Unterricht eingeführt. Durch Ausprobieren entdeckten die Schüler:innen verschiedene Eigenschaften des Skalarproduktes. Die Aktivität führte zu einer hohen kognitiven Aktivierung.
Hier ein paar Antworten der Lernenden:
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- Auftrag: Notiere, was passiert, wenn die Repräsentanten der Vektoren 𝑎 und 𝑏 parallel zueinander sind.
Antwort: “Sind die Vektoren 𝑎 und 𝑏 parallel zueinander, dann kann man das Skalarprodukt durch Multiplikation der Beträge berechnen.”
- Auftrag: Notiere, was passiert, wenn die Repräsentanten der Vektoren 𝑎 und 𝑏 parallel zueinander sind.
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- Auftrag: Wie kann man einen der beiden Vektoren ändern, ohne dass sich das Skalarprodukt von 𝑎 und 𝑏 ändert? Notiere deine Vorgehensweise.
Antwort: “Das Skalarprodukt verändert sich nicht, wenn man einen oder beide Vektoren verschiebt. Eine weitere Variante wäre bei einem 90-Grad-Winkel: Ist dieser vorhanden, so ist die Länge der Vektoren veränderbar, ohne dass sich das Skalarprodukt verändert.”
- Auftrag: Wie kann man einen der beiden Vektoren ändern, ohne dass sich das Skalarprodukt von 𝑎 und 𝑏 ändert? Notiere deine Vorgehensweise.
Spätestens die Corona Pandemie hat zwangsweise viele Aspekte unseres Lebens ins Digitale verlagert, insbesondere auch in der Bildung. Online-Lehrveranstaltungen haben das Potenzial, Wissen einem breiten Publikum zugänglich zu machen und flexible Lernmöglichkeiten zu bieten. Doch trotz dieser Vorteile kämpfen viele dieser Kurse mit einem gravierenden Problem: Die Abschlussquoten sind erschreckend niedrig. Untersuchungen zeigen, dass lediglich zwischen fünf und 15 Prozent der Teilnehmenden ihre Online-Kurse erfolgreich abschliessen. Bei den Massive Open Online Course (MOOC) liegt diese Quote gar bei nur drei bis sechs Prozent. Dies wirft die Frage auf: Warum sind die Abschlussquoten so niedrig und was kann dagegen unternommen werden?
- kitsTeam: StopClip
Wir haben sehr lange daran gearbeitet und freuen uns, euch endlich unser neustes Mitglied in unserer App-Familie vorstellen zu dürfen Mit dem Tool könnt ihr Stop-Motion-Videos auf allen gängigen Mobilgeräten produzieren!
- Wlada Kolosowa (ZEIT-Online): Bildschirmzeit bei Kindern: Ein Hoch auf gemeinsames Glotzen!
Erneut zeigt eine Studie (OECD): Es kommt nicht drauf an, ob Kinder vor Bildschirmen hängen – sondern was sie gucken und mit wem. Schauen die Eltern mit, fördert es das Lernen.
Passend dazu😉 : Song zur Smartphone-Sucht: Oh Handy! (Extra 3, ARD Mediathek)
Tipps aus der Uni-Szene
Mit dem Train-the-Trainer-Programm „Lernen in Netzwerken“ unterstützte und begleitete das Hochschulforum Digitalisierung in Kooperation mit der FernUniversität in Hagen in den Jahren 2022 und 2023 Mitarbeiter:innen in Unterstützungsstrukturen bei der Umsetzung neuer partizipativer Formate in ihren Einrichtungen. Mit dem Selbstlernkurs stehen Multiplikator:innen nun die Materialien und Aufgaben des erprobten Programms zur Verfügung, um eigenständig und flexibel partizipative Formate zu realisieren.
… und sonst …
Anregungen für den Unterricht
- Hopp Foundation: Lernpfade für Lehrkräfte
Wir haben neue 5 Lernpfade zum Thema „Künstliche Intelligenz“ veröffentlicht.
Ergänzend zu unserem vielfältigen Workshop-Angebot für Lehrkräfte bieten wir mit unseren Lernpfaden asynchrone Mini-Fortbildungen an. Diese sollen dabei helfen, konkrete Fragestellungen aus dem Schulalltag zu beantworten. Über mehrere Lernschritte können sich Lehrkräfte mittels Erklärvideos, Podcasts, Quizzen u.a. flexibel, zeit- und ortsunabhängig mit den unterschiedlichen Themen rund um Unterricht und Schulentwicklung auseinandersetzen.
- Uni Bielefeld: Das neue Online-Portal PortaBLe
Die Anforderungen an Lehrkräfte wachsen stetig – ob der Umgang mit Inklusion, die Integration digitaler Medien oder der Anspruch einer ganzheitlichen Bildung. Am heutigen Freitag (19.04.2024) geht das neue Online-Portal PortaBLe an den Start, um Lehrkräfte an Schulen und auch die Lehrenden an Universitäten sowie in der Fort- und Weiterbildung praxisnah zu unterstützen. Entwickelt wurde es im Qualitätsoffensive-Projekt „BiProfessional“ der Universität Bielefeld. Auf der Plattform finden Lehrende didaktische Materialien und Forschungsbeiträge aus dem deutschsprachigen Raum. Dank innovativer Suchfunktionen lassen sich die Inhalte auf die individuelle Situation zuschneiden.
Die fortschreitende Entwicklung von KI-Systemen eröffnet neue Horizonte im Klassenzimmer und bietet Lehrkräften innovative Möglichkeiten, KI-Systeme als Werkzeug im Unterricht einzusetzen. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen einige konkrete Ideen vorstellen, wie Sie textbasierte KI-Technologien als Hilfsmittel in den Lernprozess integrieren können. Bevor Sie jedoch KI-Systeme im Unterricht einsetzen, empfehlen wir Ihnen, rechtliche Aspekte zu prüfen und auf bereits etablierte Systeme an Ihrer Schule zurückzugreifen, um Datenschutzrichtlinien zu wahren und bewährte Ressourcen zu nutzen.
- Hauke Pölert: Choice Boards im Unterricht
Neben den üblichen (Haus-)Aufgaben – Zusammenfassen, Analysieren, Bewerten oder Kommentieren – bieten sich im Unterricht aller Fächer zahllose methodische Möglichkeiten, Schülerinnen und Schüler zum Lernen, zum eigenständigen Arbeiten und zur Übernahme von mehr Verantwortung für das eigene Lernen zu motivieren. Mehr Lerner-Autonomie hat auch die Choice Board-Methode zum Ziel, die auf dem Universal Design for Learning-Ansatz basiert und sich leicht im Unterricht implementieren lässt. Einige Vorschläge hier im Blogbeitrag sollen eine erste Vorstellung vermitteln und zur (kreativen) Weiterentwicklung motivieren.
- Morgenmagazin (ARD): KI an der Schule
Künstliche Intelligenz bietet sowohl Lehrkräften als auch Schülerinnen und Schülern große Chancen, Lernprozesse zu optimieren. Doch der Einsatz digitaler Werkzeuge ist ein Balanceakt. Die Rolle der Lehrkräfte bleibt dabei zentral.